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Ansätze und Ideen: Mögliche Marketingkonzepte

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Januar 21st, 2010 · gruppendisautohaus · 1 Kommentar

Da die Ergebnisse aus der Gruppendiskussion im Autohaus recht ergiebig waren, gab es eine Fülle von Ansätzen, die unsere Gruppe verfolgte, bis wir beim „BMWicked“ Konzept gelandet sind. Diese verworfenen Ideen beziehen sich zum Teil auf Erkenntnisse aus der Gruppendiskussion, andere sind jedoch auch eigenständige Konzepte.

Ein großes Problem, das die Jugend von BMW abhält, ist immer noch der Preis, viele junge Autohaus Besucher haben nicht den finanziellen Background für ein solches Auto. BMW als Premium-Autohersteller muss sich bewusst sein, dass sich Jugendliche in naher Zukunft bei den derzeitigen Angeboten kein Auto leisten können. Eine Lösung hierbei wäre, Studentenrabatte einzuführen, die zumindest einer elitären Zielgruppe einen BMW als greifbarer erscheinen ließen. Dies wäre jedoch wenig innovativ und wohl auch mit einem Haufen Bedingungen Verknüpft, die man ohne genauen Einblick in die Branche kaum überblicken kann. Eine weitere Lösung wäre es, kostenlose Fahrsicherheitstrainings anzubieten oder zu verlosen. Jedoch vermuteten wir hier, dass ein Fahrsicherheitstraining nicht cool genug wirkt, um einen gebührenden Anreiz auszumachen.

Die Anregung der Diskussionsteilnehmer, weniger elitäre Sportarten als Segeln, Yachtsport oder Golf zu sponsern, lässt sich nur schwer nachverfolgen. Zwar lässt sich den Nachrichten entnehmen, dass der Zeitpunkt für einen Sinneswechsel im Sponsoring günstig wäre, aber auch hier scheinen Ansätze, wie etwa einen Bundesligisten zu sponsern wenig innovativ.

Mehr Potential hatte hingegen die Erkenntnis, dass gerade die technischen Details Jugendliche fesseln und an BMW faszinieren. Technische Besonderheiten wie Connected Drive ließen sich zum Beispiel mit Social Media wie Facebook verknüpfen. Hierfür könnte eine spezielle Anwendung entwickelt werden, die bei Statusnachrichten den Zusatz „via Facebook für BMW“ erscheinen lässt – in Anlehnung an die Prestige-Phrase „via Facebook für iPhone“. Der schreibende Facebook-User zeigt hiermit seinen Freunden, dass er in einem modernen BMW sitzt und kann sich damit profilieren. Jedoch ist die Internetnutzung im Auto immer noch zu gering um hier wirkliche Ergebnisse zu erzeugen. Deshalb verwarfen wir auch diese Idee.

Eine weitere Idee in unserer Gruppe war es, sich an Marketingmethoden der Radiosender zu orientieren. Diese veranstalten gerne Gewinnspiele, bei denen man sein Auto mit einem Sticker bekleben soll, um etwas zu gewinnen. Hierbei wird die Zielgruppe selbst zum Werbeträger und die Werbewirkung kann sich verdoppeln. Im Zusammenhang mit BMW ließen sich hier Sticker mit dem BMW-Logo entwerfen, die Autofahrer über die Logos ihrer Autos kleben müssten. Ein beklebtes Auto wird später zufällig ausgewählt und gewinnt beispielsweise einen neuen BMW im Tausch gegen seinen alten Opel Corsa. Diese Idee musste jedoch dem BMWicked Konzept weichen. Schwierig wäre es hierbei womöglich gewesen Leute zu motivieren, freiwillig ihr Auto zu „brandmarken“ und somit den Wunsch nach einem BMW zu äußern.

Die letzte Idee, die wir länger verfolgten, war es, die Internetaffinität der Zielgruppe zu nutzen. Erwähnenswert ist hierbei auch eine Augmented Reality Kampagne von MINI, auf die wir jedoch nicht weiter eingegangen sind. Online ließen sich entweder ein Browsergame oder viele Minigames auf einer Unterseite von BMW einrichten. Durch ein solches Spiel soll die Attraktivität der Website gesteigert werden und der junge Kunde länger verweilen. Die Spiele sollten ein wenig an Facebook-Spiele wie Farmville oder MafiaWars angelehnt sein, die sich bekanntlich großer Beliebtheit erfreuen. Doch hierbei wäre die Umsetzung sehr schwierig geworden. Gute Spielkonzepte zu entwickeln ist in etwa ebenso aufwendig, wie ein innovatives Marketingkonzept zu entwickeln. Durch diese Konzeptidee wären wir also wieder quasi am Anfang gestanden, weshalb wir sie schließlich auch zugunsten unseres jetzigen Konzepts verwarfen: Das BMWicked Konzept, das wir in einem kommenden Blogbeitrag erläutern werden.

Tags: Allgemein

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